Deutscher Gewerkschaftsbund

07.11.2018

Koblenzer Gedenkgang am 09.11.

Der Förderverein Mahnmal Koblenz lädt Sie und Ihre Begleitung herzlich ein zum Gedenkgang in der Altstadt am Freitag, dem 9. November 2018, 17.30 Uhr Treffpunkt: ehemalige Synagoge auf dem Florinsmarkt.

„Dies war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“

Der prophetische Satz Heinrich Heines gewinnt in diesem Jahr besondere Bedeutung. Die Ereignisse der Machtübernahme der Nationalsozialisten und die Bücherverbrennungen 1933 haben sich zum 85. Mal gejährt.

Jetzt gedenken wir nach 80 Jahren der Novemberpogrome des Jahres 1938.

Die Pogrome vom 9. auf den 10. November 1938 waren eine Wegmarke des Unrechtsstaats. Sie standen am Übergang von der Ausgrenzung und Diskriminierung der Juden zu ihrer völligen Entrechtung und Vernichtung – dem Völkermord an den europäischen Juden, dem Holocaust, der Shoa.

Zur Erinnerung an die Verbrechen des Antisemitismus, des Rassismus, des Fremdenhasses und der rechten Gewalt und zum aktiven Eintreten für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat lädt der Förderverein Mahnmal Koblenz in Kooperation mit der Christlich-Jüdischen Gesellschaft für Brüderlichkeit, dem Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva und dem DGB – Regionalverband Koblenz – ein zum Gedenkgang. Er geht von der ehemaligen Synagoge auf dem Florinsmarkt zum Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Reichenspergerplatz. Anschließend findet um 19.00 Uhr in der Citykirche, Jesuitenplatz, der Gottesdienst zum Gedenken an die Reichspogromnacht statt.

Nähere Infos: www.mahnmalkoblenz.de


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