Deutscher Gewerkschaftsbund

24.03.2017

DGB beteiligte sich am Koblenzer Gedenkgang

Am 22. März vor 75 Jahren fand die erste Deportation aus Koblenz statt. Mit dem Zug wurden über 200 jüdische Menschen aus Koblenz und Umgebung in den Osten deportiert, darunter auch Kleinkinder. Es folgten weitere Abtransporte mit jüdischen Menschen. Die Koblenzer Sinti wurden im Jahr darauf deportiert.
Um an die Menschen und ihr Schicksal zu erinnern, beteiligte sich der DGB am "Koblenzer Gedenkgang".
Beginn war in der Steinstraße, dort wurden die Menschen über Nacht zusammengepfercht bevor sie dann an nächsten Morgen auf die andere Moselseite zum Bahnhof Lützel gebracht wurden.

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Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz eröffnete den Koblenzer Gedenkgang auf dem Schulhof der Steinschule. DGB

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Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen Kerzen und Davidsterne mit sich. Von der Steinschule aus verlief der Gedenkgang über den Jüdischen Friedhof, an dem ein Gebet gesprochen wurde, bis hin... DGB

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...zum Bahnhof in Koblenz-Lützel, wo es zu den ersten Deportationen kam. Schülerinnen und Schüler lasen die Namen aller über 200 Menschen vor, die am 22. März 1942 deportiert wurden. DGB

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Zum Abschluss des Gedenkgangs wurden die Davidsterne und die Kerzen zusammen an einer Stelle am Bahnhof abgelegt. DGB


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