Deutscher Gewerkschaftsbund

08.06.2016

DGB Rhein-Lahn im Gespräch mit Landrat Frank Puchtler

Der DGB Kreisvorstand hatte Landrat Puchtler eingeladen, um mit ihm über die Umsetzung des Kreisentwicklungskonzepts zu sprechen. Die DGB-Gewerkschafter begrüßten den Auftrag des Kreises alle Gemeinden im Kreisgebiet mit Breitband zu versorgen. „Dies ist wichtig für die Gewerbetreibenden und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf schnelle Internetverbindungen angewiesen sind. Aber auch für die Haushalte und für die Weiterentwicklung der ländlichen Gemeinden ist eine gute Breitbandversorgung von Bedeutung“, stellten die Vorstandsmitglieder Rafael Bär und Karl-Heinz Michel fest. „Wir erwarten, dass die Verlegung der Glasfaserkabel zu den örtlichen Verteilerzentren bis zum 3. Quartal 2017 beendet ist und dann die Übertragungsgeschwindigkeiten vorhanden sind, die versprochen sind“, ergänzte die Vorsitzende Monique Menzel. Probleme, die beim Ausbau auftreten, sollten, so Landrat Puchtler, dem Kreis umgehend gemeldet werden.

Die Aussage im Koalitionsvertrag, die Planungen für eine Mittelrheinbrücke als welterbeverträgliches, kommunales Verkehrsprojekt fortzuführen, wurde vom DGB Kreisvorstand einhellig begrüßt. Er fragte nach den nächsten Schritten. Gemeinsam mit dem Rhein-Hunsrück-Kreis wird das Ziel, so der Landrat, zügig verfolgt.
Eine zukunftssichere, wohnortnahe Gesundheits- und Pflegeversorgung ist für die Attraktivität eines Wohnumfeldes von besonderer Bedeutung, führte Vorstandsmitglied Jasmin Kremer aus. Im Gespräch wurden verschiedene Ansätze vorgestellt und erörtert, wie dies im ländlichen Raum erreicht und sichergestellt werden kann.
Abschließend wurde verabredet, Schritte auf verschiedenen Wegen zu unternehmen, um das Thema Daseinsvorsorge im ländlichen Raum auf der Bundesebene stärker zu verankern. „Die ländlichen Regionen müssen sich stärker vernetzen und gemeinsam die notwendigen Antworten für die Herausforderung deutlich machen“, appellierte Landrat Frank Puchtler abschließend.
Die DGB-Kreisvorsitzende Monique Menzel bedankte sich für den weiterführenden Gedankenaustausch, der regelmäßig fortgesetzt
werden soll.

DGB

V.l.n.r.: Jasmin Kremer, Monique Menzel und Landrat Frank Puchtler. DGB


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