Deutscher Gewerkschaftsbund

02.05.2018

Rückblick auf die 1. Mai-Veranstaltungen 2018

So liefen unsere Veranstaltungen in Bendorf, Neuwied, Koblenz und Wissen:


Bendorf, 27. April 2018

Bendorf macht den Auftakt

Traditionell findet die erste Mai-Veranstaltung im Bereich Region Koblenz immer in Bendorf statt – und zwar bereits am Freitag vor dem 1. Mai!

 

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Ferhat Cato, Vorsitzender des DGB Bendorf, eröffnete die Veranstaltung und zeigt sich über die Beteiligung erfreut: so reichten die Stühle nicht aus und es musste „angebaut“ werden. Es sei also die richtige Entscheidung gewesen, die Veranstaltung vor einigen Jahren von einem Hinterzimmer in die Galerie Raber Hinter Lenchens Haus zu verlegen. DGB

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Bürgermeister Michael Kessler hielt ein Grußwort. Er betonte die Rolle der Gewerkschaften beim Thema Integration. Gerade in Bendorf sind da Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter mit gutem Beispiel vorangegangen – wovon Bendorf auch noch heute profitiere, so betonte Kessler. DGB

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Die Mairede hielt dieses Jahr Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz. Placzek ging in seiner Rede auf das Thema Soziale Gerechtigkeit ein. So muss in Deutschland kein Kind verhungern. Doch im Hartz-IV-Bezug ist viel zu wenig Geld für Kinder vorgesehen. Kulturelle Teilhabe ist so nicht angemessen möglich. DGB

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Für Musik sorgte Manfred Pohlmann. DGB


Neuwied, 28. April 2018

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Rüdiger Hof, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Neuwied, begrüßte am Samstag vor dem 1. Mai, am 28. April auf dem traditionellen Empfang für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die ehemalige Mennoni-tenkirche, heute Schlossgalerie, war gut gefüllt und gab dem Anlass wie immer ein würdiges Ambiente. DGB

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Für die Stadt Neuwied sprach der Beigeordnete Dieter Mees ein Grußwort. Er bezog sich dabei u.a. auf das Motto von Raiffeisen: „Was einer nicht schafft, schaffen viele.“ DGB

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Die Mairede hielt Edeltraud Glänzer, stellvertretende Vorsitzende der IG BCE. Sie betonte dabei, wie wichtig die Betriebsräte sind, und wies darauf hin, dass die Mitbestimmung ein ganz zentrales demokratisches Instru-ment in Deutschland sei. Gleichzeitig gehe es darum, dass Betriebsverfassungsgesetz an die Arbeitswelt 4.0 anzupassen, um auch die aktuelle betriebliche Situation gestalten zu können.
Die Gewerkschafterin nahm auch Bezug auf die aktuelle Politik und forderte eine Rente, die zum Leben reicht und die Lebensleistung der Arbeitnehmenden anerkenne.
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Rüdiger Hof bedankte sich bei der Rednerin mit einem Blumenstrauß und einer von den Kollegen der IG BAU gestalteten Faust. DGB

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Den musikalischen Beitrag gestaltete Manfred Pohlmann. DGB

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Die Veranstaltung wurde abgerundet durch einen Empfang, bei dem die Gäste miteinander ins Gespräch kamen. DGB


Koblenz, 01. Mai 2018

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Der Demonstrationszug des DGB zieht durch die Altstadt von Koblenz, nachdem sich die Teilnehmenden am Rheinufer versammelt hatten und das Schiff der IG Metall aus Neuwied kommend angelegt hatte.
Am Banner von links: Sebastian Hebeisen (DGB Koblenz), OB David Langner, Mara Latus (IGM), MdB Andrea Nahles, Rüdiger Hof (DGB Neuwied), Melanie Bensberg (IGM), Hubert Bonk (IGM).
DGB

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Der Zug wurde wie immer laut und stark von der Trommelgruppe PiriPiri angeführt. DGB

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Auf dem Münzplatz angekommen. Insgesamt um die 600 Beteiligte. DGB

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Zusammen an einem Tisch: Innenminister RLP Roger Lewentz, Anna Köbberling MdL, Detlev Pilger, MdB, Andrea Nahles MdB und auf der anderen Seite des Tisches Oberbürgermeister David Langner und in der roten Jacke Jörg Dönninghoff MdL. DGB

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Eröffnet wurde die Veranstaltung auf der Bühne durch Sebastian Hebeisen, DGB Regionsgeschäftsführer. DGB

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Das erste Grußwort hielt OB David Langner. Es war sein erster offizieller Arbeitstag in diesem Amt und er nutzte die Möglichkeit, vor vielen Koblenzern zu sprechen, dazu, zwei seiner Schwerpunkte zu nennen: ein attraktiver und günstiger ÖPNV in der Stadt und die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, damit das Leben in Koblenz erschwinglich bleibt. Er bekam dafür großen Applaus. DGB

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Marion Paul wies in ihrer Mairede daraufhin, dass verdi stolz sein kann auf den aktuellen Tarifabschluss, der für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst immerhin 7,5 Prozent bedeutet. Sie machte aber auch deutlich, dass die Pflege- und die Erziehungsberufe mehr verdient haben: mehr an Geld, mehr an Personal, mehr an Ausbildung und mehr an Anerkennung.
Sie erhielt laute Zustimmung für ihre Forderungen, die sie gezielt an die anwesenden Politiker richtete.
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Ihr folgte mit einem Grußwort Andrea Nahles. Sie begann mit einer Solidaritätserklärung für die Beschäftigten von Opel. Außerdem gab sie das Versprechen, die Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit jetzt gesetzlich zu verankern. Nahles bekam für ihre klaren Worte auch zu Gesundheitsminister Spahn, dem sie empfahl, seine Hausaufgaben in seinem Ressort zu machen statt sich in jedes Thema einzumischen, große Zustimmung. DGB

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Danach hatte die Gewerkschaftsjugend das Wort. Die 19-jährige Mara Latus (IGM) wurde gerade zur Betriebsrätin bei Aleris gewählt und machte in ihrer Rede deutlich, was die Jugend bewegt: gute Ausbildung zu fairen Bedingungen ist nach wie eine große Forderung. www.igmetall-neuwied.de

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Danach kam ein musikalischer Teil mit Liedern von Becker & Becker.

Sebastian Hebeisen zeigte sich als Veranstalter zufrieden sowohl mit dem trockenen Wetter als auch mit der Beteiligung: „Ich habe von vielen gehört, dass sie dies eine gelungene Veranstaltung fanden. Besonders positiv vermerkt wurde, dass David Langner es sich nicht hat nehmen lassen, heute direkt hier zu sein. Das Gleiche gilt für Andrea Nahles, die ihrer Region treu geblieben ist und hier deutliche Worte gefunden hat!“
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Wissen, 01. Mai 2018

Der DGB Kreisverband Altenkirchen lud ins Kulturwerk in Wissen ein.

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DGB-Kreisvorsitzender Bernd Becker begrüßte das vollbesetzte Kulturwerk und nahm Bezug auf die beiden "virtuellen Gäste" Karl Marx und Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, die dieses Jahr 200. Geburtstag haben. DGB

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Reiner Peters-Ackermann (IG Metall Geschäftsstelle Betzdorf) ging in seinem Grußwort insbesondere auf die aktuellen Arbeitskämpfe ein. DGB

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Mai-Redner Prof. Dr. Stefan Sell deckte die Fehler der sozialen Sicherungssysteme, insbesondere der Rentenversicherung, auf und stellte Forderungen an Politik und Gewerkschaften. DGB

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Das Shamrock Duo sorgte für die musikalische Unterhaltung. DGB

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V.l.n.r.: Landrat Michael Lieber, Reiner Peters-Ackermann (IG Metall), Prof. Dr. Stefan Sell, Bernd Becker. DGB


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