Deutscher Gewerkschaftsbund

12.06.2018
Kreisverband beschäftigt sich mit DGB-Verteilungsbericht

DGB MYK: „Reichtum muss sich am Gemeinwohl beteiligen!“

DGB

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„Es kann nicht sein, dass wir als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jeden Euro Lohn versteuern und die wirklich Reichen nichts für die Allgemeinheit tun!“, konstatiert Karin Fahrenholz-Krämer auf einer Veranstaltung des DGB Kreisverbandes Mayen-Koblenz, die in Kooperation mit dem Stammtisch der IG BAU Vordereifel stattfand. Die Vorsitzende fasste mit dieser Äußerung die Meinung ihrer Kollegen zusammen.

Kai Partenheimer, vom DGB Mainz hatte anschaulich dargestellt, wie zur Zeit Reichtum in Deutschland verteilt ist bzw. sich mehr als 85 % des Nettovermögens in der Hand von einem Prozent der Bevölkerung befinden. Grundlage für sein Referat war der DGB Verteilungsbericht, in dem der DGB nach einer detaillierten Bestandaufnahme klare Forderungen an die Politik stellt, um einer Verarmung großer Teile der Bevölkerung entgegen zu wirken.

Die Gewerkschafter diskutierten lebhaft und waren sich einig, dass es darum geht, u.a. eine andere Steuerpolitik zu betreiben, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen und auch eine andere Steuer für hohe Erbschaften umzusetzen.

Der Vorstand wird sich weiter mit dem Thema beschäftigen, da „Armut uns alle angeht“, Fahrenholz-Krämer betonte.

Der Verteilungsbericht mit dem Titel: „Jetzt Handeln – Ungleichheit bekämpfen“ ist hier zu finden: http://www.dgb.de/themen/++co++78218232-6095-11e7-833a-525400e5a74a

 

 


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