Deutscher Gewerkschaftsbund

03.09.2019

Antikriegstag in Neuwied

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

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Am Antikriegstag trafen sich interessierte Neuwieder, um am Mahnmal für die Opfer des Faschismus einen Kranz niederzulegen. Eingeladen hatten DGB und Amnesty International.

Am 1. September 1939 – also genau vor 80 Jahren begann der zweite Weltkrieg, der insgesamt 60 Millionen Tote forderte, worauf alle Redner hinwiesen.

 

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Rüdiger Hof. DGB

Rüdiger Hof, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Neuwied, begrüßte und führte mit deutlichen Worten ein. Dabei sagte er: „Wir erleben eine stetige Verrohung und Vergiftung der Sprache. Wer diese antidemokratischen, rassistischen, antisemitischen und fremdenfeindlichen Reden schwingt, kann anschließend nicht behaupten, dass kein direkter Zusammenhang zu dem Mordfall Lübke und den Morddrohungen der jüngsten Vergangenheit besteht.“

Seinen ganzen Beitrag finden Sie hier:

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Walter Vogt. DGB

Walter Vogt, der ehemalige Bevollmächtigte der IG Metall Neuwied, verwies in seinem Beitrag auf drei Gewerkschafter, die von den Nazis verfolgt und inhaftiert wurden:

-          Wilhelm Leuschner, der in Berlin Plötzensee ermordet wurde.

-          Willi Bleicher, der überlebte und Bezirksleiter der IG Metall in Baden-Württemberg war von 1959 – 1972

-          Und Wilhelm Fischer, der ebenfalls überlebte und nach dem Krieg die Gewerkschaftsarbeit in Neuwied wieder mit aufbaute.

Vogt endete seinen Beitrag mit einem Zitat aus dem Schwur von Buchenwald:

"Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel."

Seinen ganzen Beitrag finden Sie hier:

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Manfred Kirsch. DGB

Manfred Kirsch, der für amnesty international sprach, forderte in seinem Beitrag die Ächtung der AfD sowie dass ihre Funktionäre keinen Platz mehr in Talkshows bekommen. Es gehe darum, sie wirklich in Schranken zu weisen.

Kirsch hatte kürzlich eine Morddrohung erhalten, nachdem er sich immer wieder deutlich gegen die AfD gewandt hatte. Der DGB solidarisiert sich ausdrücklich mit ihm und seinem Eintreten für eine demokratische und offene Gesellschaft.

Nach der Veranstaltung, an der auch Neuwieder Politiker teilnahmen, ergaben sich noch einige interessante Gespräche.


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