Deutscher Gewerkschaftsbund

27.08.2020

Gedenken an die Todesopfer rechter Gewalt

von DGB

Zu der Gedenkstunde der Initiative "Kein Vergessen" hatten neben dem DGB verschiedene Organisationen aufgerufen:

- Die Schachtel e.V.
- Jugendbegegnungsstätte Haus Metternich
- Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar
- SJD – Die Falken Koblenz
- ver.di Mittelrhein

sowie von:
- Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt M*power
- Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Koblenz

Zentraler Bestandteil waren dieses Jahr die neun großen Wände mit den Namen aller bekannten Todesopfer seit 1990 sowie Verdachtsfällen. Als Grundlage dafür diente die Liste mit Todesopfern von der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Sie ist hier zugänglich:
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/

 

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Die Wände stoßen auf großes Interesse. DGB

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Einige der Wände, die auf dem Zentralplatz aufgebaut waren. DGB

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Sebastian Hebeisen, DGB, stellte heraus, dass es darum geht, die Dinge beim richtigen Namen zu nennen und forderte die Anerkennung von Opfern rechter Gewalt als eben solche. DGB

Als Vertreterin des Beirats für Migration und Integration der Stadt Koblenz sprach in diesem Jahr Laura Martin Martorell. Der Beirat unterstützt die Initiative Kein Vergessen. Weitere Redner waren die Falken sowie Black lives matter/Walk for justice.

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Laura Martin Martorell DGB

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Aus dem Redebeitrag der Falken: "Der Täter wurde wegen Mordes und 7fachen Mordversuches zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt. Das Gericht hat in seinem Urteilsspruch festgestellt, dass sein leitendes Motiv der Hass auf Obdachlose und sozial Randständige war. Auf der Stadtebene wurde diese Tat als rechte Gewalttat anerkannt, das fehlt aber noch auf Landes- und Bundesebene." DGB


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