Deutscher Gewerkschaftsbund

02.09.2020

DGB Neuwied mahnt zum Antikriegstag: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“

von DGB
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Der DGB Neuwied ehrte anläßlich des Antikriegstag 2020 am Mahnmal in Neuwied die Opfer des Faschismus zusammen mit Amnesty International Neuwied und KAB Neuwied.

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Edith Sauerbier, Sebastian Hebeisen, Rüdiger Hof, (alle DGB), Günther Salz (KAB) und Tsika Amese (ai). Faltin

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Rüdiger Hof, DGB Kreisverband Neuwied, begrüßt die Anwesenden. DGB

Hier ein Auszug aus seiner Rede:
„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! So lautet unumstößlich die Lehre, die wir Gewerkschaften aus der Geschichte gezogen haben – und für die wir uns heute wieder mit all unserer Kraft stark machen müssen.
Und dass wir uns stark machen müssen, zeigen die jüngsten Entwicklungen gegen die Corona Maßnahmen. Ich bin entsetzt wie offen Reichsbürger, Nazis, ultrarechte Gruppierungen und Teile der AfD auf Demos auftreten und ihren Hass auf die Demokratie, auf Andersglaubende, auf Andersdenkende, oder auf die öffentlich rechtliche Berichterstattung in die Welt schreien, ja schreien dürfen.“

Und er schlussfolgert daraus: „Wir sind mehr denn je gefordert klare Kante gegen Rechts zu zeigen. Das Grundgesetzt garantiert Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Doch was sich dort am Rande der Proteste gegen Corona Maßnahmen zusammenrottet, ist zutiefst demokratiefeindlich.“

Seine ganze Rede hier.

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Manfred Pohlmann unterstützte die Veranstaltung mit seinem musikalischen Beitrag wie immer gewohnt professionell und bewegend. DGB

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Alle Redner und Rednerinnen auf einen Blick: Rüdiger Hof, DGB, Günther Salz, KAB, und Inge Rockenfeller und Susanne Kudies, beide Amnesty International. DGB

Inge Rockenfeller las den Beitrag von Manfred Kirsch, der leider aufgrund von Krankheit nicht dabei sein konnte. Hier ein Zitat von ihm: „Ja, es gilt, die zweite deutsche Republik gegen den Terror von rechts zu verteidigen. Wie in der Weimarer Republik sind auch der Mord an Walter Lübcke und die gewaltsamen Untaten etwa in Halle und Hanau Zeichen dafür, wie gefährdet unsere Republik von rechts ist.“

Kudies unterstrich in ihrem Beitrag, dass Investitionen sinnvoller seien als Rüstungsausgaben und rief die Bundesregierung auf, dem Appell von Trump zur Erhöhung der Rüstungsausgaben nicht zu folgen.

Günther Salz erinnerte in seiner Rede an Menschen aus Engers, die unter der Verfolgung und Vernichtung der Nazis starben und mahnte, dass dies nie wieder passieren dürfe.

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Blick aus der Menge, die die Corona-Auflagen - Abstand und Mund-Nasen-Schutz - selbstverständlich einhielt. DGB


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