Deutscher Gewerkschaftsbund

05.11.2019

Lesung mit Zeitzeugin Edith Erbrich in Koblenz am 21.10.

In der Aula des Hilda-Gymnasiums in Koblenz berichtete am 21. Oktober 2019 Edith Erbrich von ihren Erfahrungen unter dem Naziregime. Edith Erbrich wurde 1937 in Frankfurt geboren und im Februar 1945 ins KZ Theresienstadt deportiert. Den Schülerinnen und Schülern erzählte sie anschaulich von den Jahren vorher, in denen sie den Davidsstern tragen mussten, keine Straßenbahn mehr benutzen durften, auch nur noch in bestimmten Läden einkaufen durften und was besonders schlimm war,  als Juden nicht die öffentlichen Luftschutzbunker aufsuchen durften, wenn Bombenalarm war. Ihrem Weitertransport nach Ausschwitz entkam sie durch die Befreiung durch die rote Armee.

Während sie aus ihrem Leben berichtete, war es in der Aula mucksmäuschenstill. Die Fragen danach bezogen sich vor allem darauf, wie sie und ihre Familie, beide Eltern und Schwester und Bruder überlebten, wieder Fuß fassen konnten nach all den furchtbaren Erlebnissen. Überraschend gut, war die Antwort Ediths Erbrich. Sie sagte auch noch einmal sehr deutlich, dass sie diese Veranstaltungen mache, um deutlich zu machen, dass die Nazis nicht gesiegt hätten, und sie betonte, dass sie es für all die tue, die es nicht mehr tun könnten, weil sie ermordet wurden.

Veranstalter waren der DGB Stadtverband Koblenz zusammen mit ver.di Mittelrhein und dem Kulturdezernat der Stadt Koblenz. Die Veranstaltung war Teil der Interkulturellen Woche Koblenz.

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